Aktiv erleben
20.05.2021
Gabriele Grießenböck

Naturerlebnis pur: Klammen im Alpbachtal

Ungezähmte Wasserwelten

Drei Schluchten mit klarem Gebirgswasser laden im Alpbachtal zum Wandern, Baden und Erleben ein.

Hier wandert man auf abenteuerlichen Pfaden und taucht in kristallklares Bergwasser ab. Eine halbe Stunde von Kufstein entfernt liegt das Alpbachtal. Mit seinen zehn Orten ist es idyllisch eingebettet zwischen den Kitzbüheler Alpen und dem Rofangebirge. Die Region ist geprägt von der Landschaft und ihren Bewohnern. Urige Almen und Holzhäuser mit prächtigem Blumenschmuck prägen das Landschaftsbild. Viele davon sind noch originalgetreu erhalten. Die alpine Architektur in Alpbach und die urige Gemütlichkeit gelten als Markenzeichen der Region.

Es gibt viele Möglichkeiten, wie man hier die Natur in vollen Zügen erleben kann. So reichhaltig das Angebot ist, so vielfältig ist hier auch das Element Wasser. Gluckernde Quellen, glasklare Gebirgsbäche, tosende Fluten in den Klammen und die wärmsten Badeseen Tirols laden zum Erkunden ein. 
 

Die schönsten Schluchtenwanderungen

© Alpbachtal Tourismus | Matthias Sedlak

Da wie dort findet man heute noch die Spuren, die das Wasser über Jahrtausende in das harte Felsgestein gegraben hat.

Drei Klammsteige in der Ferienregion Alpbachtal garantieren ein Erlebnis zwischen tosenden Gebirgsbächen und steinigen Schluchten. Entlang der Brandenberger Ache befinden sich die Tiefenbachklamm und die Kaiserklamm. Sie zählen übrigens zu den schönsten Schluchtenlandschaften Österreichs.

Die Wanderung durch die Kaiserklamm startet man vom gleichnamigen Parkplatz aus. Man spaziert zunächst einen Forstweg entlang. Nach ein paar hundert Metern verengt er sich zu einem schmalen Pfad. Und schon ist man mitten drin in der massiven Felskulisse der Klamm. Der Anblick wird durch den Klang der tosenden Wassermassen zum Erlebnis für alle Sinne. Geht man weiter, bietet sich wieder ein anderes Bild. Der Weg wird breiter, die Landschaft freundlicher und die Wassermassen ruhiger. Naturliebhaber finden dann auch Ruhe und Entspannung. Wer Abkühlung will, der springt in die glasklare Ache.
Anspruchsvoll ist die Wanderung nicht. Nach rund 30 Minuten hat man die Kaiserklamm durchquert.

Etwas länger dauert die Wanderung durch die Tiefenbachklamm. Die eineinhalbstündige Wanderung eignet sich besonders für heiße Tage. Auf einem gesicherten Triftsteig wandert man entlang des Flusses. Im Wasser kann man immer wieder Kajakfahrer beobachten. Eine Aussichtsplattform ist zudem der perfekte Ort für Schnappschüsse. 

Unsere Tourentipps verraten wir hier:

Klammerlebnis für Kinder und Hobbygeologen

Perfekt für Familien und Hobbygeologen ist die Wanderung durch die Kundler Klamm.

Der Sage nach soll dort ein Drache gelebt haben, der während eines Kampfes den Felsen zerbissen und so die einzigartige Kulisse geschaffen hat. Im breiten Bachufer der Wildschönauer Ache können Wanderer ihre Füße kühlen. Und Kinder finden im Bachbett außergewöhnliche Steine. Den Fund kann man in die Steindreherei, am Eingang der Kundler Klamm, bringen und schleifen lassen. Sollten die Beine für den anschließenden Rückweg zu müde sein, fährt man einfach mit dem Bummelzug wieder zurück. Egal für welche man sich entscheidet, die drei Klammen im Alpbachtal bieten ein einzigartiges Naturschauspiel. 
 

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