Sonnenaufgang Wiedersbergerhorn
Geheimtipps
15.04.2021
Gabriele Grießenböck

10 Tipps für den Sommer im Alpbachtal

10 Tipps für einen unvergesslichen Sommer

Darum freuen wir uns auf den Sommer....

Im Alpbachtal erlebt man das authentische Tirol von seiner abwechslungsreichsten Seite. Traumhafte, kristallklare Seen laden ein zum Baden oder zu romantischen Bootsfahrten. Beim Wildwasserschwimmen in der Brandenberger Ache oder am Klettersteig mit Traumblick auf den Reintalersee erlebt man Abenteuer und Natur hautnah. Wer den Tag nicht erwarten kann, der genießt die allerersten Sonnenstrahlen am besten früh morgens auf dem Berggipfel. Es sind Momente wie diese, die den Sommer im Alpbachtal einzigartig und unvergesslich machen - versprochen!

1# Sonnenaufgang am Berg für Genießer

Am Wiedersberger Horn den Tag begrüßen

Ein einzigartiges Naturschauspiel früh morgens im Alpbachtal: Wenn die Sonne die Bergspitzen in warmes Licht tauchen, weiß man, wie schön das Leben ist. Um den Sonnenaufgang am Berggipfel zu erleben, starten wir gemütlich - mit einer Gondelfahrt zur Bergstation der Wiedersbergerhornbahn. Von dort aus geht es in einer leichten 45-minütigen Panoramawanderung zum Aussichtsgipfel auf über 2000 Metern. Je nach Termin kann man das eindrucksvolle Naturschauspiel zwischen 5 Uhr und 6.30 Uhr beobachten. Empfohlen werden Stirnlampe und festes Schuhwerk. Von Juni bis September jeden 2. Donnerstag im Monat!

Wer kommt mir? Hier erfahren Sie mehr!

#2 Der einzige begehbare Kirchturm Tirols

Stadt Rattenberg

Rattenberg von oben

Österreichs kleinste Stadt ist eigentlich schon ein Highlight an sich: Die mittelalterliche Fußgängerzone lädt zum Bummeln und Genießen ein. In vielen der kleinen Glasgeschäfte in Rattenberg kann man den Handwerkern über die Schulter schauen. Den besten Blick auf die Stadt erhält man von der Burgruine Schlossberg aus. Aber ein wahrhaft besonderer Blick auf die Stadt erwartet uns im einzigen begehbaren Kirchturm Tirols im Augustiner Kloster. Das Augustiner Kloster beherbergt außerdem eines der führenden Museen Tirols.

#3 Alpbachtaler Hüttenjause

Urig, echt und einfach mmmm...

Das Alpbachtal ist eine wahrhaft vielfältige Genussregion: an allen Ecken entdeckt man kulinarische Schmankerl und ganz besondere regionale Produkte. Sei es der Alpbachtaler Heumilchkäse, die Brandenberger Prügeltorte, das frische Bauernbrot nach Originalrezept, oder gar der nach Speck der noch direkt auf der Alm nach uraltem Rezept geräuchert wird. Damit man typisch regionale Köstlichkeiten serviert bekommt, muss man im Alpbachtal nur auf eine Hütte wandern. Denn hier gibt es die Alpbachtaler Hüttenjause. Auf dem Jausenbrett werden nun regionale Spezialitäten angeboten, die ausschließlich in der Region erzeugt werden. 

#4 Kopfüber ins kühle Nass

Das Element Wasser in all seiner Vielfalt

Im Alpbachtal erlebt man den Kontrast zwischen Bergen und Seen. So reichhaltig das Bergerlebnis ist, so vielfältig ist hier auch das Element Wasser. Gluckernde Quellen, glasklare Gebirgsbäche, tosende Fluten in den Klammen und die wärmsten Badeseen Tirols laden zum Erkunden ein. Wer Wasser und Action erleben will, der beschleunigt seinen Puls beim Wildwasserschwimmen oder Rafting. Für Abkühlung an heißen Tagen sorgen die Badeseen oder die bliebte Brandenberger Ache. 

#Mehrtagestouren im Alpbachtal

Nur wo man zu Fuß war, war man wirklich!

Diese Erfahrung machen alle Wanderer, wenn sie durch die Tiroler Berge streifen. Am besten spürt man das auf mehrtägigen Wanderungen, zählen sie doch zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen. Im Alpbachtal verbringt man den Tag in luftiger Höhe, wandert durch das Gebiet der Almen und genießt auf gemütlichen Hütten frische Kuhmilch und Kaiserschmarren. Bergwandern über längere Strecken ist gesund, macht Spaß und den Kopf frei. Die beliebtesten Mehrtagestouren im Alpbachtal verraten wir Ihnen hier!

#Klettersteig Reintalersee für Profis

Klettersteig - Reintalersee | © Alpbachtal Seeland Tourismus | Gabriele Grießenböck

Traumaussicht für geübte Kletterer

Ob man das Badetuch oder den Klettersteiggurt um die Hüften bindet, das entscheidet im Sommer jeder für sich. Beim Reintalersee in Kramsach ist beides möglich. Der Klettersteig bietet die perfekte Kombination von Bergsport und Badespaß. Zwei unterschiedliche Klettersteig-Routen halten faszinierende Abenteuer für erfahrene Klettersteig-Geher bereit. Wichtig: Beide Varianten sind nicht für Anfänger geeignet!

Erfahrene Bergsteiger genießen das Klettererlebnis auf der mittleren Variante (C-D) mit Traumausblick und Herausforderungen am Fels. Die zweite und extrem schwierige Sportkletter-Variante (E) verlangt sogar echten Klettermaxen ihr ganzes Können ab. Für beide Routen gilt: die Sicherheit geht immer vor.
Um zum Klettersteig zu gelangen schlägt man sein Basislager am Reintalersee auf. Der Zustieg startet östlich der Bushaltestelle „Kramsach Parkplatz Halbinsel“ und führt über einen gut 20-minütigen Fußweg zur Einstiegsstelle für beide Routen.

#7 Zeitreise durch das alte Tirol

Im größten Freilichtmuseum Tirols

Das Museum Tiroler Bauernhöfe in Kramsach liegt idyllisch auf einem Sonnenplateau, umgeben von Bergen und den nahe gelegenen Seen. Das beliebte Ausflugsziel für Groß und Klein ist für seine historischen Bauernhöfe und Nebengebäude aus den verschiedenen Talschaften Tirols bekannt. Die alte Säge, Mühle, Schmiede oder die beiden Kapellen erzählen von vergessenen bäuerlichen Traditionen. Einer unserer Lieblingsplätze im Museum Tiroler Bauernhöfe ist die kleine Schule beim Zenzl Hof. Hier erfährt man, wie Kinder seinerzeit den Schulalltag erlebt haben. 

Doch wer glaubt er würde hier nur verstummte Zeitzeugen antreffen, der irrt. Lautes Gackern und Quaken macht sich breit, wenn die Enten und Hühner durch das riesige Areal marschieren. Außerdem entstauben viele Handwerksvorführungen, Volksmusikfeste und Kinderveranstaltungen jede Vorstellung von einem schalen Museum. Auf dem Rundgang durch das Museum entdeckt man außerdem viele weitere Überraschungen, die das Museum und die vergangene Zeit zum Leben erwecken...

#8 Schlauchreiten in der Brandenberger Ache

Schlauchreiten in der Brandenberger Ache | © Sport Ossi

Was ein LKW-Schlauch so alles kann...

Was hat ein LKW Schlauch in der Brandenberger Ache verloren? Eines ist gewiss: die Schläuche werden aus gutem Grund in die Fluten geworfen, und das seit über 50 Jahren! Die bunt bemalten LKW-Schläuche gehören zur Brandenberger Ache, wie die Kirche ins Dorf, denn hier wurde das Schlauchreiten erfunden. Mit Wildwasserprofi Oswald Stock heißt es für alle Wasserraten: Auf den Schlauch, fertig, los! Auf aufgeblasenen LKW-Schläuchen reitet man gut 1,5 Kilometer die Brandenberger Ache entlang. Spaß, Action und Natur pur stehen am Plan. Bei Wassertemperaturen von 6 bis 17 Grad darf der Neoprenanzug natürlich nicht fehlen. Eine komplette Wildwasserausrüstung und der erfahrene Guide sorgen für Sicherheit auf diesem großen Abenteuer.

#9 Besinnungsweg im Dorf der Denker

Besinnen wir uns auf das Wesentliche im Leben...

Unweit des Dorfzentrums Alpbach führt der Rundwanderweg einen Kilometer lang durch den idyllischen Wald. Spaziergänger nützen den Weg als alle anderen Gäste Besinnungsort, der abseits des Trubels für Entspannung sorgt. Verschiedenen Stationen laden zum Innehalten an. Auf dem Weg befinden sich Skulpturen aus Metall und Holz, sowie Steinmännchen, die zum Meditieren und Entspannen anregen. Ein kleiner Teich wurde zum Kneipen und Relaxen angelegt.  

#10 Besuch im Hildegard-von-Bingen-Dorf

Hildegard Garten  | © Alpbachtal Seenland Tourismus

Kräuterwanderung im Blumendorf Reith i.A.

Das Bergdorf Reith im Alpbachtal hat sich ganz den Lehren der Hildegard von Bingen verschrieben. Ein 900 Quadratmeter großer Schau- und Erholungskräutergarten bietet nach ihren Lehren Wissen und Erholung. Ruhesuchende finden diese auf dem Hildegard-Rundwanderweg. 12 Stationen halten Wissenswertes rund um Hildegard von Bingen bereit. Im Dorf gibt es einen spezialisierten Hildegard von Bingen Laden, wo man hochwertige Produkte kaufen kann. Auch das Hotel Pirchner Hof im Dorf hat sich den Lehren der Äbtissin verschrieben. Den Gästen wird Schmackhaftes aus der Naturheilkunde serviert und auch alte Heilmethoden werden im Hotel praktiziert.

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