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Tiefenbachklamm

Wasserfall Tiefenbachklamm umgeben von schöner Natur  in Brandenberg  | © Alpbachtal Tourismus | Matthias Sedlak Wasserfall Tiefenbachklamm umgeben von schöner Natur  in Brandenberg  | © Alpbachtal Tourismus | Matthias Sedlak
die kraft des wassers spüren

Auf den Spuren der Holztrift

Manche Wege erzählen Geschichten – und die Tiefenbachklamm ist einer davon. Tief hat sich die Brandenberger Ache hier in den Fels gegraben, ihr smaragdgrünes Wasser schäumt zwischen den hohen Wänden. Der gut gesicherte Steig führt direkt an den rauschenden Fluten entlang, über Brücken und Felsvorsprünge, vorbei an steilen Abbrüchen und stillen Gumpen. Die Klamm ist wild, aber nie abschreckend – und genau das macht ihren Reiz aus. 

Die Tiefenbachklamm zwischen Kramsach und Brandenberg ist ein einmaliges Stück Naturerlebnis. Die türkisgrüne Fluten, die bizarre Gesteinsformationen und der herrliche Blicke von der Aussichtsplattform: Das alles macht die Tiefenbachklamm zu einer der beliebtesten Ausflugsziele. Die leichte Wanderung entlang der Brandenberger Ache gehört für viele zu den schönsten Naturerlebnissen der Ferienregion.

Bitte beachte:

  • Die Klamm an starken Regentagen sowie im Winter (ab Anfang November) aus Sicherheitsgründen gesperrt ist.
  • Eine Wanderung mit Hund durch die Tiefenbachklamm empfehlen wir nicht. Die Stahlbrücken mit Gitterrost sind speziell für kleine Hunde nicht machbar.
Anreise

Alpbachtal Klamm-Express

Mit dem Alpbachtal Klamm-Express gelangst du bequem vom Parkplatz Wittberg zum Eingang der Tiefenbachklamm. Der Shuttle ist für Gäste und Einheimische kostenlos und sorgt gleichzeitig für eine spürbare Entlastung der Verkehrssituation Richtung Brandenberg. 

Du parkst kostenlos, steigst bequem um und erreichst die Klamm ohne lange Parkplatzsuche

Wandern in der Tiefenbachklamm

Du wirst sehen: Eine Wanderung durch die Tiefenbachklamm ist vor allem an heißen Tagen sehr zu empfehlen.

Du wanderst auf dem gut gesicherten Triftsteig durch die beeindruckende Tiefenbachklamm in Brandenberg, die meiste Zeit über Stein- und Schotterboden hoch über der tosenden Brandenberger Ache. Besonders beeindruckend sind in dieser Klamm die bizarren Felsformen

Nach ca. 1,5 km gelangst du an eine Aussichtsplattform. Tief darunter hat das Wasser nur noch sehr wenig Platz in der engen Schlucht. Der weitere Weg quert dreimal die Ache. Die Brücken eignen sich besonders, um die Kajakfahrer in der Ache zu beobachten.

Jausenstation Tiefenbachklamm

Nach ca. 4 Kilometern öffnet sich plötzlich das Tal und man gelangt auf eine Wiese. Hier lädt die Jausenstation Tiefenbachklamm zu einer genüsslichen Rast ein.

Die Gehzeit vom Anfang bis zum Ende der Tiefenbachklamm beträgt rund 1,5 Stunden. Entweder wählst du dieselbe Wegstrecke retour (Empfehlung) oder du marschierst 40 Minuten weiter linkerhand zur Jausenstation Stegerstall (Bushaltestelle retour zum Parkplatz) oder rechterhand zur Kirche in Brandenberg (Bushaltestelle retour nach Kramsach). 

Der Parkplatz sowie die Wanderung durch die Klamm sind kostenlos!

Jausenstation Stegerstall
  • Wasserfall Tiefenbachklamm umgeben von schöner Natur  in Brandenberg  | © Alpbachtal Tourismus | Matthias Sedlak Wasserfall Tiefenbachklamm umgeben von schöner Natur  in Brandenberg  | © Alpbachtal Tourismus | Matthias Sedlak
  • Eine Familie wandert gemeinsam durch die Tiefenbachklamm  | © Alpbachtal Tourismus | Maximalgrafik Eine Familie wandert gemeinsam durch die Tiefenbachklamm  | © Alpbachtal Tourismus | Maximalgrafik
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Auf den Spuren der Brandenberger Holztrift

Die Tiefenbachklamm war einst Teil einer der bedeutendsten Holztriften Europas. Über Jahrhunderte wurde das Holz aus dem Brandenbergertal mithilfe der Wasserkraft ins Inntal transportiert – ein gefährliches Handwerk, das großes Geschick und Mut erforderte.

Dafür wurden die gefällten Baumstämme in die Ache eingelassen und durch gezielt angestaute Wassermassen durch die enge Klamm gespült. Entlang des Ufers sorgten Triftarbeiter mit langen Stangen dafür, dass sich die Stämme nicht verkeilten. Jährlich gelangten auf diese Weise bis zu 35.000 Festmeter Holz ins Inntal.

Mit dem Bau der Straße nach Brandenberg endete die Holztrift. Die letzte Trift fand 1966 statt. Bis heute ist der historische Triftsteig erhalten und führt spektakulär durch die Tiefenbachklamm und Kaiserklamm – ein eindrucksvolles Zeugnis dieser einzigartigen Geschichte.

Im folgenden Zeitzeugenbericht erfährst du mehr über die Brandenberger Holztrift und das Leben der Triftarbeiter.

abenteuer im wasser

Die Ache einmal anders erleben

Während du in der Tiefenbachklamm das tosende Wasser von oben bestaunst, kannst du mit Sport Ossi selbst ins Abenteuer eintauchen. Wildwasserschwimmen, Schlauchreiten, Kajak oder Rafting sorgen für unvergessliche Naturerlebnisse auf der Brandenberger Ache.