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Blumenbalkon im Alpbachtal

Die Einzigartigkeit von Alpbach

Der Alpbacher Baustil

Danke den einheitlichen Holzhäusern in Alpbach ist der Anblick des Bergdorfes Alpbach so einzigartig schön.

Die Geschichte vom Alpbacher Baustil

Auf Initiative von Kommerzialrat Alfons Moser, Alpbacher Bürgermeister von 1945 bis 1979, beschloss der Gemeinderat im Jahre 1953 die örtliche Bauordnung und verordnete bei Neubauten die Anpassung an den hergebrachten Alpbacher Baustil.
Im August 1983 wurde Alpbach in einem Fernsehwettbewerb des ORF aufgrund des einheitlichen Holzbaustils und des Blumenschmuckes zum „Schönstes Dorf Österreichs“ gewählt.

Das Merkmal dieser alpinen Architektur ist für jedermann sofort erkennbar. Bei allen Häusern in Alpbach darf lediglich das Parterre aus Mauerwerk bestehen, ab dem 1. Stock müssen alle Häuser mit Holz verschlagen sein. Zudem gibt es eigene Vorschriften bzgl. Dachschräge, Dachplatten, Höhe der Gebäude, Fensterbreite, Holzfassade, Balkone u.ä.!

Die einzige Ausnahme bildet das Congress Centrum Alpbach - ein Meisterwerk an Design, Ambiente, Funktionalität und hochwertiger Konferenztechnologie. Im Sinn der Bewahrung des besonderen Alpbacher Ortsbildes wurde das Haus in den Berg gebettet und mit einem spiralförmig angeordneten Tageslichtkegel ausgestattet. Die Aussicht von der Terrasse auf das Dorf und die Umgebung ist einzigartig.

Geschichtliches & Wissenswertes über Alpbach

Obwohl der Name Alpbach erst im Jahre 1150 erstmals urkundlich erwähnt wird, erfolgte die Besiedlung bereits vor und um die Jahrtausendwende durch die Bajuwaren.
Zu Beginn des 15. Jahrhunderts fand man am Gratlspitz, Schatzberg und im Luegergraben Kupfer- und Silbererz. Die Handelsfamilie der Fugger aus Augsburg betrieb damals den Erzabbau in Schwaz und Kitzbühel und übernahm diesen auch im Alpbachtal. Der Böglerhof war der Sitz der fuggerischen Verwaltung und des Berggerichtes. Zwei Wirtshäuser gab es bereits damals, den „Böglerhof“ und den „Jakober“, letzteren nur als Branntwein-Schenke. Wegen des zu geringen Ertrages wurde der Bergbau in der Mitte des 19. Jahrhunderts eingestellt.

Aufgrund der Abgeschlossenheit (eine Fahrstraße am Talboden nach Alpbach gibt es erst seit 1926) entstand eine eigene Bau- und Wohnkultur (Alpbacher Bauernmöbel), aber auch das Brauchtum blieb deshalb länger erhalten als in vielen anderen Tälern des Landes.

Tourismus gibt es seit der Jahrhundertwende. Im Jahre 1938 verzeichnete Alpbach bereits 110 Gästebetten. Heute sind es rund 2.900 Betten mit rund 300.000 Gesamtnächtigungen pro Jahr. Der Tourismus ist der Haupterwerb der heimischen Bevölkerung doch noch immer gibt es 105 bewirtschaftete Bauernhöfe, in etwa gleich viele wie vor 100 Jahren.