Alpbacher Getreidemühle im Weikartgraben

Im Weikartgraben steht die vom Kulturraum Alpbach erhaltene alte Getreidemühle.

Weikart Getreidemühle Alpbach | © Alpbachtal Tourismus

Noch vor einigen Jahrzehnten gab es im Alpbachtal rund 25 Mühlen, die mit Wasser betrieben wurden. Hier konnten die einheimischen Bauern gemeinsam ihr Mehl mahlen. Mit der Umstellung auf Weideland verfielen die Mühlen. Davon übrig geblieben ist lediglich die sogenannte "Stettauer-Mühle", die heute als Weikartmühle bekannt ist, da sie sich im Weikartgraben am Höhenweg zwischen Alpbach und Inneralpbach befindet.

Die Mühle wurde vom damaligen Club Alpbach für Europäische Kultur (nunmehr "Kulturraum Alpbach"), mit Unterstützung der Gemeinde Alpbach, auf Resten der Originalfundamente nach- und aufgebaut, damit dieses alte, bäuerliche Kulturgut somit für nachkommende Generationen erhalten bleibt.

Es ist dies die letzte wasserbetriebene Getreidemühle im Tiroler Unterland.  

Die gemütliche Ganzjahres-Wanderung startet beim Gemeindeamt Alpbach. Über die Mühlbachbrücke geht es dann auf den Mittleren Höhenweg und vorbei an wunderschönen Bauernhöfen. Vor dem Weikartgraben findet sich links oben eine Brechelstube. Diese diente früher dem Rösten und Brechen von Flachs als wichtiger Vorbereitungsschritt für die Herstellung von Leinen. Anschließend gelangt man Richtung Inneralpbach im Weikartgraben zur Mühle. Diese kann von außen betrachtet werden.

Seit Fertigstellung im Herbst 2003 wird jeden Sommer außerdem an einigen Samstagen frisches Mehl gemahlen.

Beide Gebäude liegen am mittleren Höhenweg zwischen Alpbach und Inneralpbach!


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Kulturraum Alpbach